"Das habe ich bei eBay verkauft."

Dieser Satz wäre zu Flohmarktzeiten und beim Kleinanzeigenboom in den Tageszeitungen noch nicht möglich gewesen. Heute ist das Thema "Online verkaufen" aber unverzichtbar geworden. Wenn Dich die smarten Verkaufsmöglichkeiten über das Internet interessieren, bist Du hier richtig. 

Hiermit bekommst Du einen Einstieg in die Thematik. 

Warum online verkaufen?

Es gibt immer noch Leute, die sich wehren, etwas bei eBay oder über eine andere Internetplattform online zu verkaufen. Die einen, weil sie nicht besonders computeraffin sind.

Die anderen, weil ihnen eBay und Co. als so mächtig vorkommen, dass sie meinen, sich nicht richtig einarbeiten zu können. Doch zum einen ist diese Einarbeitung gar nicht so aufwendig, zum anderen lohnt sie sich, wie die Vorteile des Onlineverkaufs eindrucksvoll belegen.

Welche Vorteile gibt es?

Drei Vorteile sind es vor allem, die in die Waagschale kommen, wenn man online verkaufen will. Der Hauptvorteil ist zunächst die Reichweite, die sich mit eBay & Co. ausnutzen lässt. Nahezu jeder kennt diese Plattformen, die mit einem Klick verfügbar sind und attraktive Angebote oft preisgünstig zu bieten haben. Im Netz zu shoppen ist kein Trend mehr, sondern ein Lifestyle, der sich heute fest etabliert hat. Wer nach Produkten oder Dienstleistungen recherchiert, tut dies meist online. Er "googelt" oder klickt gleich auf die Plattformen, die er regelmäßig nutzt. Oft wird das mit mobilen Endgeräten wie dem Smartphone erledigt. Im Klartext bedeutet das: Wenn Du planst, online zu verkaufen, ist dies eine Variante, mit der eine Menge Leute Deine Angebote im weltweiten Web entdecken werden.

Der zweite Vorteil von eBay und anderen Anbietern ist es, dass Du für Dein Verkaufsprojekt kaum Aufwand hast. Du erledigst die Erstellung der Angebote und die Abwicklung von Verkäufen unkompliziert vom stationären Rechner bei Dir oder im Büro beziehungsweise vom Smartphone aus. Während andere mit ihren Sachen auf dem Flohmarkt ganze Wochenenden verbringen, regelst Du Deine Verkaufsaktivitäten ganz bequem online. Durch die digitalen Möglichkeiten lassen sich Angebote unkompliziert einstellen, Fotos bequem hochladen und Zahlungen sicher abwickeln. Selbst vom Urlaub aus, in der Mittagspause, an der Haltestelle oder im Wartezimmer beim Zahnarzt kannst Du online verkaufen.

eBay & Co. machen es Dir möglich.

Der dritte Vorteil, den Dir das Online-Verkaufen bietet, ist finanzieller Natur. Hier soll zum Vergleich wieder der Flohmarkt herhalten, beim dem Du Standgebühren zahlen wirst - unabhängig davon, ob Du etwas verkaufen kannst oder nicht. Die Gebühren bei eBay und anderen Onlinemöglichkeiten sind oft von Deinem Verkaufserfolg abhängig. Manches Mal zahlst Du überhaupt nichts. Auch die finanziellen Transaktionen sind online heute erfreulich sicher. PayPal ist eine der Möglichkeiten, mit denen Du sichere und unkomplizierte Zahlungen abwickeln kannst. Bei PayPal, das Du beispielsweise bei eBay nutzen kannst, bleibt Deine Bankverbindung anonym und Du kannst erstklassige Sicherheitsstandards bei der Durchführung der Zahlungen und dem Speichern von personenbezogenen und damit natürlich auch den sensiblen finanztechnischen Daten nutzen.

Wo kann man im Internet verkaufen?

Das Internet ist heute zu einem Tummelplatz für abwechslungsreiche Verkaufsaktivitäten geworden. Ob eBay oder andere Anbieter - hier kannst Du fast alles online verkaufen und hast eine tolle Reichweite auf die Zielgruppe, die sich für Deine Angebote interessieren wird. Zielgruppe ist dabei schon ein wichtiges Stichwort. Es gibt Portale wie eBay, auf denen Du eine breitgefächerte Palette an Produkten online verkaufen kannst. Es gibt aber auch Anbieter, die speziell für die Waren von Produktgruppen ausgerichtet sind.

Beispiele hierfür sind Portal rund um den Autoverkauf oder das Büchershopping, den Kleidungskauf oder Handyhandel. Der Vorteil ist hier, dass Du die genau die Zielgruppe triffst. Die Nachteile sind, dass es hier zum einen mehr Konkurrenz gibt und dass für jedes Portal ein neuer Einarbeitungsaufwand einzukalkulieren ist, ehe es mit dem Verkaufen losgehen kann. Außerdem sind solche Portale oft nicht so bekannt, während eBay ein Portal ist, das in der Regel bei der Recherche häufig angeklickt und eingesetzt wird. Davon kannst Du natürlich gut profitieren.

Wo kannst Du am besten online verkaufen?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, wenn Du planst, online zu verkaufen. Zum einen kannst Du die Plattformen nutzen, die im Internet bereits vorhanden sind. Hierzu zählt beispielsweise natürlich auch eBay. Zum anderen kannst Du auch einen eigenen Shop im Internet betreiben und Dich somit haupt- oder nebenberuflich selbstständig machen. Mit WordPress kannst Du beispielsweise unkompliziert Deinen eigenen Webshop erstellen. Beide Varianten - Plattformen und eigener Shop - haben ihre Vor- und Nachteile, die wir Dir im nächsten Abschnitt im kompakten Überblick zusammengefasst haben.

Was sind hier die Vor- und Nachteile von festen Portalen und eigenem Shop?

Auf einem festen Portal profitierst Du vor allem davon, dass die Infrastruktur für den Onlineverkauf bereits professionell entwickelt und etabliert worden ist. Wenn Du planst, online zu verkaufen, kannst Du diese Infrastruktur effizient für Dich nutzen. Dazu gehört beispielsweise, dass bei eBay und anderen Anbietern feste Masken vorgegeben sind, in denen Du Texte eingeben kannst. Du kannst Fotos hochladen und auch speichern. Dein Angebot kannst Du in der Vorschau vorab begutachten, ehe Du es öffentlich machst. Auch der Zahlungsvorgang ist für Dich bereits fertig angelegt. Dazu kommt, dass Tools in die Portale integriert sind, mit denen Du Dich mit Interessenten über Deine Ware, den Versand oder andere Angebote individuell austauschen kannst. Oft sind auf den Portalen, beispielsweise auf eBay Bewertungen möglich. Wenn Du also häufiger online verkaufen willst, kannst Du Dich auf diese Weise als seriöser und zuverlässiger Verkäufer darstellen, was bei Interessenten natürlich der Ausschlag dafür sein, eine Ware auf diesem Portal lieber bei Dir online zu kaufen. Im Internet hat man es mit anonymen Verkäufern zu tun - bei Portalen wie eBay gibt es einen Käuferschutz und zudem die Sicherheit durch die positiven Einschätzungen anderer Kunden. Zudem gibt es bei eBay und Co. einen umfangreichen Support, der immer kompetent Unterstützung leisten kann.

Der Nachteil von einem Portal ist gleichzeitig der Vorteil, den Dir ein eigener Online-Shop zu bieten hat: Während bei einem Portal wie eBay vieles vorgegeben ist, kannst Du Deinen eigenen Shop genau so strukturieren und gestalten, wie es Dir am besten passt. Und: Natürlich zahlst Du keine Gebühren, wenn Du auf Deinem eigenen Portal eine Ware einstellst. Online verkaufen in Eigenregie bedeutet also, dass Du viel individueller und persönlicher arbeiten kannst. Es bedeutet aber auch, dass Du die nötige Infrastruktur für Deinen Shop selbst zu installieren hast. Je nachdem, ob Du dies mit dem erforderlichen technischen und marketingsspezifischen Know-how oder mit professioneller Unterstützung durch eine spezialisierte Agentur verwirklichst, gestaltet sich Dein Aufwand - auch finanziell natürlich.

Das Fazit:

Mit dem eigenen Webshop erwirbst Du viele Freiheiten, aber auch eine ganze Reihe von Pflichten, die Dir ein professioneller Anbieter abnimmt.

Auch Online verkaufen hat bestimmte Regelungen, die für Dich bindend sind. Das gilt natürlich gleichermaßen, ob Du mit eBay oder Deinem eigenen Shop verkaufst.

Was muss ich beachten?

Auch wenn es anfangs kompliziert erscheint - der Dschungel der Vorschriften für das Online Verkaufen lichtet sich. Es gibt eine ganze Reihe von Vorschriften, die für Dich relevant sind, die aber auch von der Art und Weise eines Onlineverkaufs abhängig. Daher können wir hier natürlich nur einen pauschalen Überblick über die wichtigsten Dinge bieten.

  • 1. DSGVO
    Seit dem 25. Mai 2018 ist die DSGVO, die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union, in Kraft und in der Bundesrepublik Deutschland nun eine verpflichtende Ergänzung zum BSDG, dem Bundesdatenschutzgesetz, getreten. Sie dient dem Schutz der personenbezogenen Daten von Kunden und Interessenten. Damit gilt sie auch für Onlinehandel. Wenn Du einen eigenen Online-Shop planst, hast Du eine Vielzahl von Regelungen zu Datenschutz und Datensicherheit zu berücksichtigen. Wenn Du einem Portal wie eBay das Vertrauen schenkst, wird Dir davon vieles bereits abgenommen, sodass Dein Aufwand dazu erfreulich kleiner wird.
  • 2. AGB
    Hinter dem Kürzel AGB verstecken sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die einen Kaufvertrag - auch wenn er ein Onlinegeschäft betrifft - noch ergänzen. Wenn Du planst, gewerblich online zu verkaufen, sind diese AGB für Dich wichtig. Du kannst Dich dazu von einem Rechtsanwalt beraten lassen oder eine Vorlage aus dem Netz nutzen.
  • 3. Widerrufsrecht
    Onlinegeschäfte können innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Das gilt nur für den gewerblichen Verkauf. Wenn Du also als privater Verkäufer etwas bei eBay verkaufst, ist ein Widerrufen durch den Käufer nicht möglich. Wenn Du als gewerblicher Verkäufer auftrittst, solltest Du immer einkalkulieren, dass ein Teil Deiner Verkäufe widerrufen wird und nicht in Deinen Umsätzen auftauchen wird.
  • 4. Verpackungsverordnung
    Wenn Du privat verkaufst, kannst Du die Ware individuell verpacken. Wenn Du gewerblich auftrittst, gibt es dafür bestimmte Regelungen. Auch hier ist es wichtig, sich vorher schlau zu machen, damit es keine unangenehmen Überraschungen für Dich gibt,

Fazit:
Online verkaufen - aber richtig!

Je nachdem, was Du für ein Verkaufstyp bist und was Dir wichtig ist, gibt es unterschiedliche Optionen. Wenn Du mit dem Online verkaufen noch nicht so vertraut bist, ist eBay eine gute Option, weil Dir das Portal feste Strukturen und eine tolle Reichweite zu bieten hat.

Probiere es doch einfach einmal aus!


Teil 2: eBay vs. Amazon – wer ist besser?

Im zweiten Teil unseres Ratgebers vergleichen wir für Dich die Platzhirsche unter den Onlinemarktplätzen. Wir gehen auf die Besonderheiten von eBay ein, klären, welche Kosten beim Verkauf auf eBay entstehen, ab wann aus einem
privaten Verkäufer ein gewerblicher wird und vieles mehr.

Wenn Du also einen tieferen Einblick in die Materie suchst, bist Du in Teil 2 genau richtig.

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